Imaginäres Museum – Künstlerische Dialoge mit den Universitätssammlungen Leipzig

Eine Ausstellung von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) mit der Leipziger Sammlungsinitiative der Universität

Eröffnung: 10. April 2014, 18 Uhr im Ägyptischen Museum, anschließend Empfang im Antikenmuseum
11. April bis 10. Mai 2014
Ägyptisches Museum – Georg Steindorff – der Universität Leipzig
Goethestraße 2, 04109 Leipzig
Antikenmuseum der Universität Leipzig
Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig

Öffnungszeiten Ägyptisches Museum:
Di.-Fr. 13-17 Uhr, Sa./So. und feiertags 10-17 Uhr, Mo. geschlossen
Öffnungszeiten Antikenmuseum:
Di.-Do. und Sa./So. 12-17 Uhr, Mo., Fr. und feiertags geschlossen

www.uni-leipzig.de/antik/
www.gko.uni-leipzig.de/aegyptisches-museum/
Nach der ersten Ausstellung  in der Galerie der HGB Leipzig im Dezember 2013 und Januar 2014  folgen  vom 11. April bis zum 05. Mai 2014 künstlerische Interventionen im Ägyptischen Museum und in der Antikensammlung in Leipzig. Das Seminar wird von Julia Blume und Prof. Katrin von Maltzahn (HGB) in Zusammenarbeit mit Caroline Böhme M.A., Dr. Hans-Peter Müller, Jana Raffel, Dr. Dietrich Raue und Matthias Wöhrl (Universität Leipzig) betreut und durchgeführt. An dem interdisziplinären Lehrprojekt nehmen Studierende aller Jahrgänge und Klassen der HGB sowie Studierende der Universität Leipzig teil. Auf der Grundlage von Themen und Exponaten, die in Bezug zu drei Lehrsammlungen (Gipsabguss-Sammlung, Ägyptisches Museum, Sammlung für Ur- und Frühgeschichte) stehen, werden Kunstwerke in verschiedenen Medien entwickelt.

Die Arbeiten der Kunststudenten/innen werden von Studierenden der Universität Leipzig inhaltlich begleitet. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit den Objekten und den Sammlungen oder befragen Geschichte und Präsentationformen im Museum. Die Ausstellung an der HGB stellte erste künstlerische Arbeitsergebnisse vor und integrierte ausgewählte Exponate aus den drei Sammlungen.

Hintergrund des Kooperationsprojektes ist der Wunsch von Vertretern/innen der „Leipziger Sammlungsinitiative“, die Sammlungen der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig deutlicher sichtbar und breiter für Forschung, Kunst und Lehre nutzbar zu machen.

Eine wichtige kunsthistorische Grundlage für das Seminar bildeten Auseinandersetzungen mit dem häufig reflektierten Archiv-Projekt „Das imaginäre Museum“ (1947) von André Malraux, welches fotografische Reproduktionen von Kunstwerken aus aller Welt im Buch versammelte. Dort wurden Entwicklungen der zeitgenössischen digitalen Kultur des Internets voraus genommen und es gilt mittlerweile als eines der einflussreichsten Beispiele für die von Technologie inspirierte Kulturproduktion.

Konzept und Kuratorinnen: Prof. Katrin von Maltzahn, Julia Blume (HGB)
Das Seminar wurde in Zusammenarbeit mit Caroline Böhme M.A., Dr. Hans-Peter Müller, Jana Raffel, Dr. Dietrich Raue und Matthias Wöhrl (Universität Leipzig) betreut und durchgeführt.

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