Michael Schade – Irreguläre und andere Tage

Eröffnung: Mittwoch, 10. Dezember 2014
11. Dezember 2014 bis 17. Januar 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr, Samstag 12-16 Uhr
Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

Die in der Ausstellung „Irreguläre und andere Tage“ versammelten Bilder von Michael Schade sind zumeist auf Reisen entstanden und von einer subjektiven Herangehensweise an die Realität gekennzeichnet. Auf der Suche nach dem Finden von Bildern konzentrierte sich Michael Schade auf Alltäglichkeiten, die normalerweise unbemerkt bleiben.
Ganz gleich in welchem Land oder auf welchem Kontinent er mit seiner Kamera unterwegs war, er richtete seinen Blick auf alltägliche Konstellationen im urbanen Lebensraum, auf Menschen und Situationen, die am Rand der Wahrnehmung
liegen, die selten oder nie Beachtung finden. Gerade scheinbar Belangloses, Nebensächliches fand seine Aufmerksamkeit und wurde für ihn bildwürdig. Durch ungewöhnliche Perspektiven, radikale An- und Ausschnitte, unkonventionelle Blickwinkel erscheinen seine Befragungen der Realität wie en passant aufgenommene Bilder. Ende des Jahres 2012 wurde dem dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, der Nachlass des 1964 in Cottbus geborenen, 2004 in Leipzig gestorbenen Fotografen Michael Schade übertragen. Michael Schade, der von 1990 bis 1998 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Fischer und Astrid Klein studierte, hatte 1990 hier seine erste Einzelausstellung. Da die Arbeiten des damaligen Studienanfängers bereits durch eine eigene visuelle Sprache überzeugten, wurden aus der Ausstellung einige Fotografien für die Sammlung erworben. „Irreguläre und andere Tage“ wurde ermöglicht durch die Übertragung des Nachlasses von Michael Schade durch Frau Dr. Ingrid Messenbrink und Herrn Dr. Klaus Schade. Die Realisierung der Ausstellung wurde unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus e.V. Die Publikation entstand in Kooperation mit
Spector Books, Leipzig.

Post Navigation