Bright Spots – Junge Fotografie aus der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Eine Ausstellung mit Studierenden und MeisterschülerInnen der Fachrichtung Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

14. Mai bis 13. September 2014
Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund
Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin-Mitte

KünstlerInnen: Jan Mammey, Daniel Poller, Anders Forsmark, Philip Poppek, Jonas Paul Wilisch, Marta Pohlmann-Kryszkiewicz
Analytische und konzeptuelle Perspektiven auf urbane Landschaften, auf architektur- und kulturhistorische Aspekte sowie die sozialen Lebensbedingungen in modernen Städten verbinden die fotografischen Arbeiten der sechs AbsolventInnen und MeisterschülerInnen in der Ausstellung „Bright Spots“:

Jan Mammeys Arbeit „They were as Gods“ untersucht die Bildwelt der amerikanischen Alternativbewegung der 1960er und 70er Jahre und verbindet sie mit der traditionellen Formensprache des Quiltmaking,  einer spezifisch amerikanischen Technik des Kunsthandwerks.

Anders Forsmark zeigt fotografische Arbeiten, die während eines Studienaufenthaltes in Indien entstanden sind und sich den architektonischen und sozialen Organisationsstrukturen in modernen indischen Großstädten widmen.

Marta Pohlmann-Kryszkiewicz begibt sich auf fotografische Spurensuche im polnischen Szczecin (Stettin) und beobachtet das Lebensgefühl einer osteuropäischen Stadt in der postkommunistischen Ära.

Daniel Poller wendet sich visuellen Phänomenen des öffentlichen Raums in Großstädten zu und vergleicht in seinem Projekt „durch einfache Krafteinwirkung“ anhand von zerstörten Monumenten und Architekturen die Praxis des Bilderstürmens mit der bildgenerierenden Arbeit des Fotografen.

Im Fokus der künstlerischen Arbeit von Philip Poppek stehen die kulturellen Relikte der menschlichen Gesellschaft. Im Sinne einer modernen „Grand Tour“ hat er ruinöse Architekturen von der Antike bis zur Gegenwart zwischen Leipzig und Peking dokumentiert, um auf dieser Grundlage eine Analyse gescheiterter Utopien zu entwerfen.

In seinen zeitgenössischen Interieurs kompiliert Jonas Paul Willisch zurückgelassene Gegenstände aus dem öffentlichen Raum der Großstadt Berlin zu neuen, scheinbar individuellen Lebensräumen, die gleichermaßen die überproduzierende Warengesellschaft der Moderne reflektieren wie sie durch verschiedene Realitätsverweise zu sozialen Studien urbaner Gesellschaften avancieren

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